Skat online spielen gegen echte Spieler
Um was es bei Skat geht, kann man schnell erklären, in dem man den Namen „Skat“ in seine einzelnen Buchstaben zerlegt:
3 Skat-Spieler, 32 Karten, 120 Augen und 1 Trumpfspiel.
Aber was genau bedeuten diese Zahlen und Begriffe? Hier gibt es eine Einführung in das Spiel Skat.
Der Skat-Spieler hat beim Skat-Online-Spielen - wie auch bei anderen online Flashgames - die Möglichkeit, Skat gegen echte Gegner zu spielen. Bei der Skat-Online-Version wird nach internationalen Skat-Regeln gespielt. Dabei handelt es sich um die offiziellen Spielregeln, welche in der internationalen Skat-Ordnung (Anker nach unten) festgelegt sind.
Skat kostenlos spielen - Die Spielregeln
Das Kartenspiel Skat wird stets mit drei Spielern gespielt. Eine Partie besteht aus drei, sechs, neun oder zwölf aufeinanderfolgenden Runden.
Beim Skat geht es für jeden Spieler darum, die meisten Punkte zu erzielen, denn am Ende der Runde hat derjenige Spieler gewonnen, der die meisten Punkte erzielen konnte.
Zu Beginn einer jeden Runde steht das Reizen, eine Art Auktion. Die Spieler müssen sich hier entscheiden, ob das vorher angesagte Angebot gehalten oder erhöht wird. Auch das Passen ist natürlich möglich.
Beim Online-Skat kann der Spieler durch Sprechblasen erkennen, wie hoch die anderen Skat-Spieler reizen. Der Spieler, der das Reizen gewonnen hat, kann anschließend entscheiden, ob er den Skat aufnehmen möchte. Entscheidet er sich gegen die Aufnahme, erhält er die Möglichkeit, Ouvert (=Offen), Schneider oder Schwarz zu spielen.
Nach dem Reizen folgt das eigentliche spielen. Für einen Spielzug des kostenlosen Browsergames, haben die Skat-Spieler nicht unbegrenzt Zeit. Die jeweilige Restzeit kann der Spieler an der angezeigten Uhr ablesen. Sollte die Zeit abgelaufen sein und der Spieler seinen Spielzug noch nicht beendet haben, ist diese Runde für den Spieler verloren.
Neben den echten Spielern gibt es bei der Online-Variante des Skats noch die Skat-Oma. Diese übernimmt immer dann das Spiel für einen Spieler, wenn dieser das Spiel abgebrochen hat, zum Beispiel weil die Internetverbindung unterbrochen wurde. Dadurch können die beiden verbleibenden Spieler das Spiel beenden und es kann dann eines der anderen Fun Games online gewählt werden.
Die Spielarten beim Skat-Spielen
Beim Skat lassen sich die drei Spielarten Grand- (=Buben), Null- und Farbspiel unterscheiden. Diese werden beim Skat einheitlich und somit auch beim Skat online gespielt.
Beim Grand- und beim Farbspiel wird von den Spielern, egal ob Alleinspieler oder Gegenpartei, stets das gleiche Ziel verfolgt: so viele Augen wie möglich zu erzielen. Jedoch unterscheiden sich diese beiden Spielarten durch die Trümpfe.
Beim Farbspiel gibt es im Gegensatz zum Grand die zusätzliche Möglichkeit, dass eine Farbe Trumpf ist. Diese wird zu Beginn des Spiels vom Alleinspieler festgelegt. Beim Nullspiel verfolgen die Spieler ein ganz anderes Ziel. Bei dieser Spielart sollte der Alleinspieler keinen Stich machen, ansonsten hat die Gegenpartei gewonnen. Zudem kennt das Nullspiel keine Trümpfe.
Skat - Das Kartenspiel mit langer Tradition
Nachdem wir nun die grundsätzliche Idee von Skat kennen, werfen wir im Folgenden einen Blick auf die Geschichte und Entwicklung des Spiels.
Für viele Skat-Fans ist das Skat-Online-Spielen eine beliebte Alternative zum Skat-Spielen vor Ort. Skat kostenlos spielen ist online sowohl tagsüber als auch in der Nacht möglich.
Allerdings ist Skat keine neue Erfindung, sondern dieses Spiel hat in Deutschland eine lange Tradition.
Die Skat-Geschichte: 1805 bis heute
- 8. Jahrhundert: Indien entwickelt die ersten Spielkarten der Welt.
- 1377: Spielkarten gelangen nach Florenz und damit zum ersten Mal nach Europa.
- 04.09.1813: Der Begriff „Scat“ fällt zum ersten Mal in Altenburg in Thüringen.
- Bis 1817: Skat ist aus den Spielen Schafkopf, L’hombre, Solo und Tarock entstanden.
- 1825-1830: Skat erfreut sich zunehmender Beliebtheit und vor allem Studenten steigern seine Bekanntheit.
- 07.08.1886: Der erste deutsche Skat-Kongress findet in Altenburg statt.
- 1899: Der deutsche Skatverband (DSkV) wird in Halle an der Saale gegründet.
- 1924: Richard Strauss ist Skat-Fan und baut eine Skat-Partie in seine Oper „Intermezzo“ ein.
- 1927: Gründung des ersten deutschen Skatgerichts, wird aber während des 2. Weltkriegs aufgelöst.
- 1928: Die erste deutsche Skat-Ordnung von Richard Burkhardt wird verabschiedet.
- 1962: Fünf Skatfreunde gründen erneut das Skatgericht. Es ist bis heute international anerkannt.
- 1999: Der DSkV und die ISPA (International Skat Players Assosciation) einigen sich auf die „International Skatordnung“.
- 2006: GameDuell trägt die ersten Skat Masters aus und der Gewinner holt sich 25.000 Euro.
- 2011: Das größte Skat Turnier der Welt, die Skat Masters, mit 100.000 Euro Preisgeld, finden seit 2006 jährlich statt.
- 2012: Heute beherrschen und spielen mehr als 20 Millionen Menschen alleine in Deutschland Skat.
So entstand Skat im frühen 19. Jahrhundert
Skat ist eines vieler Kartenspielefür drei Personen und wurde, wenn man verschiedenen Überlieferungen Glauben schenken mag, Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Kartenspiel Schafskopf entwickelt.
Indien leistete dabei wichtige Vorarbeit, denn bereits im 8. Jahrhundert wurden im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde die ersten Spielkarten hergestellt.
Die Chance ein Kartenspiel – ganz zu schweigen von Skat – zu entwickeln, hatten die Menschen in Europa allerdings bis 1377 nicht, denn erst in diesem Jahr wurden Karten zum spielen erstmals unter die Einwohner in Florenz verbreitet.
Es dauerte dann allerdings nochmals eine halbe Ewigkeit bis aus diesen Spielkarten Skat entstehen konnte. So überlieferte angeblich ein Kutscher das Spiel nach Altenburg in Thüringen und am 04. September 1813 fiel, in der Spielrunde des herzoglichen Regierungsrates Hans Carl Leopold von der Gabelentz, wohl zum ersten Mal die Bezeichnung „Scat“ für das Kartenspiel.
Die Skat-Stadt Altenburg und Richard Strauss der Skat-Fan
Da die Entstehung des Skat-Kartenspiels auf Altenburg zurück geht, ist diese thüringische Stadt auch als die Skat-Stadt bekannt und hat zu diesem Anlass sogar einen Skatbrunnen gebaut.
So fand in Altenburg 1886 der erste Skat-Kongress Deutschlands statt und wenig später, beim dritten deutschen Skatkongress in Halle an der Saale im Jahre 1899, folgte die Gründung des Deutschen Skatverbandes (DSkV) durch den Altenburger Robert Fuchs.
Bereits als Skat in seinen Kinderschuhen steckte, erfreute sich das Kartenspiel großer Beliebtheit. So war beispielsweise der Komponist Richard Strauss ein großer Fan und spielte regelmäßig. Seine Begeisterung für Skat war so groß, dass er sogar eine Skat-Partie in der Oper „Intermezzo“ komponierte.
„Richter“ und ein „Gesetz“ für Skat
Immer wieder traten in den folgenden Jahren Skat-Streitfälle auf und es wurde daher der Ruf nach einer Skat-Justiz und einem eindeutigen Regelwerk laut. So beschloss der Skat-Kongress 1927 in Altenburg das Skat-Gericht ins Leben zu rufen. Bis heute entscheidet es über alle möglichen Skat-Streitfälle und Probleme und ist weltweit bekannt und respektiert.
Bereits mehr als 20 Jahre zuvor, beauftragte der Deutsche Skatverband Arthur Schubert die Deutsche Skat-Ordnung zu verfassen. Basierend auf jener, wurde dann 1928 die iterierte Version von Richard Burkhardt angenommen.
Heute besitzt die „Internationale Skatordnung“ weltweit Gültigkeit – sie wurde 1999 nach Abstimmung zwischen dem DSkV und die ISPA (International Skat Players Assosciation) entworfen.
Noch heute, beim Skat-Online-Spielen, kommen diese Regeln zur Anwendung und Skat gilt so als eines der erfolgreichsten Kultspiele.
Mit der Online-Skat-Schule zum Erfolg
Das Kartenspiel Skat gehört in eine Kategorie von Spielen, die man zunächst gut erlernen sollte, wenn man es später meistern möchte. Das ist zwar kein Hexenwerk und bereits die Zahl „20 Millionen deutsche Skat-Spieler“ sprechen dafür, dass eigentlich jeder zum Skat-Spieler werden kann. Dennoch, ganz so einfach ist Skat nicht und mit „einmal kurz die Regeln durchlesen“, wird man beim Online-Spielen vermutlich keine langfristigen Erfolge verbuchen können.
Auch wenn das eigentliche Skat spielen an sich recht einfach ist, hadern Beginner regelmäßig mit dem Reizen oder begehen hier Fehler ohne es wirklich zu bemerken.
Eine große Herausforderung besteht wohl auch darin, immer die richtige Karte zu legen. Manchmal hat man nur wenige Auswahlmöglichkeiten (z.B. nur 3, wenn man lediglich die Farbe bedienen muss), aber bereits das Ausspiel ist gar nicht so einfach wie es auf den ersten Blick aussehen mag und man kann hier durchaus richtige und falsche Entscheidungen treffen.
Folglich ist eine hohe Anzahl an Kombinationen von verschiedenen Spielzügen möglich und man sollte besser nicht einfach drauf losspielen, sondern einen gewissen Plan haben.
Aus diesem Grund gibt es auch zahlreiche Bücher, die sich mit der Skat-Theorie beschäftigen, sowie Online Skat-Schulen, die Taktiken und Spielmethoden vermitteln.
Dementsprechend kann man sich einen eindeutigen Vorteil gegenüber seinen Gegenspielern verschaffen, in dem man sicher im Umgang mit den Skat-Spielregeln ist und dazu noch grundlegende Skat-Taktiken kennt bzw. einen Spielplan besitzt.
Mehr lesen...

